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peritoneal

Seit August 2015 bieten die Ärzte der Nephrologischen Klinik der HRS-Gruppe im Hôpital Kirchberg die Therapiemöglichkeit der Peritonealdialyse bei Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz an.

Die Gruppe unter der pflegerischen Leitung von Naima Torki setzt sich aus insgesamt acht erfahrenen Pflegekräften beider Standorte zusammen. Unterstützt wird die Gruppe von Psychologen, Diätassistenten, Sozialdienst und Apothekern. Unser multidisziplinäres Team macht es sich zur Aufgabe, die Autonomie und die Lebensqualität des Patienten, trotz seiner Erkrankung, zu erhalten und zu verbessern.

Am Beginn der Behandlung stehen die Schulung und die Einführung des Patienten in die Materie der Peritonealdialyse, auch Bauchfelldialyse genannt. In dieser Schulung werden dem Patient die Theorie, Technik und spezielle hygienische Anforderungen dieser Behandlung vermittelt.

Hierzu stehen ein eigens dafür eingerichteter Raum sowie vielfältige multimediale Mittel zur Verfügung, wie beispielsweise ein spezifisches E-Learning Programm, das derzeit von der HRS-Gruppe entwickelt wird. Ist der Patient erfolgreich geschult und nach Hause entlassen, führt er seine Behandlung eigenständig durch. In regelmäßigen Abständen wird er nun weiterhin durch unser multidisziplinäres Team im Hôpital Kirchberg betreut. Wo liegen nun die Vorteile dieser Behandlungsform?

Der Patient ist weitestgehend autonom und unabhängig in seiner Behandlung; er muss Eigenverantwortung übernehmen, was zu einer höheren Akzeptanz der Krankheit und besseren Behandlungsergebnissen führt.

So kann der Patient sein Leben weiter führen und hat weniger Einschränkungen, als dies bei der Hämodialyse der Fall ist. 

Auch die Nierentransplantation ist bei Patienten unter Peritonealdialyse möglich.